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 Welche Bedeutung wird der Politischen Bildung im deutschen Bildungssystem beigemessen und welcher institutionellen Voraussetzungen bedarf es, um ihr Ziel – mündige Bürger*innen – erreichen zu können? Schulfach, Schulkultur, Schulprinzip – welche Rolle muss Politische Bildung in der Schule einnehmen? Wann, wie, wo wird politisch gelernt? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Politikdidaktiker*innen in der Forschung und politische Bildner*innen in der Praxis, aber auch Schulentwickler*innen und Bildungspolitiker*innen seit vielen Jahren. 

Die DVPB Herbsttagung 2018 legt ihren Fokus in diesem Jahr auf die Frage, wie Politische Bildung auf die Herausforderungen der Gegenwart reagieren kann und welche strukturelle Verankerung Politischer Bildung notwendig ist. Besondere Bedeutung hat dabei die Auseinandersetzung mit dem Raum politischen Lernens. Dieser Raum kann dabei als Lernraum im Sinne der zur Verfügung stehenden Zeit für Politische Bildung im Unterricht, aber auch als Freiraum für politische Teilhabe aller Akteur*innen in einem politischen Lernprozess verstanden werden. 

Die Auseinandersetzung mit didaktischen Konzepten des Unterrichtsfaches Politische Bildung, die Öffnung Politischer Bildung in den Schulalltag durch praktische Erfahrbarmachung demokratischer Teilhabe im Rahmen selbstbestimmter und selbstorganisierter Partizipationsformen sowie Möglichkeiten der Öffnung einer demokratisierten Schule stehen im Mittelpunkt der geplanten Hersbsttagung der DVPB.