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	<title>Gesellschaftlicher Wandel &#8211; DVPB</title>
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	<description>Deutsche Vereinigung für Politische Bildung</description>
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		<title>Klausur: Späte Elternschaft – eine (un)gewollte Lebensform?</title>
		<link>https://dvpb-nw.de/klausur-spaete-elternschaft-eine-ungewollte-lebensform/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dvpb]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2017 11:43:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inhaltsfeld VI]]></category>
		<category><![CDATA[Klausuren]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftlicher Wandel]]></category>
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					<description><![CDATA[Thema: Späte Elternschaft – eine (un)gewollte Lebensform? (SW GK, Q1) Inhaltsfeld 6: Strukturen sozialer Ungleichheit, sozialer Wandel und soziale Sicherung, Sozialer Wandel, Individualisierung und Entstrukturierung  Aufgabenart: Darstellen – Analysieren – Diskutieren Aufgaben: 1. Stelle den demografischen Wandel dar und verdeutliche an zwei Beispielen, welchen Einfluss der Wandel der Familie auf die Bevölkerungsstruktur hat. (26 Punkte) 2. Analysiere  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Thema</strong>: Späte Elternschaft – eine (un)gewollte Lebensform? <span style="text-decoration:underline;">(SW GK, Q1)</span></p>
<p><i><strong>Inhaltsfeld</strong> 6: Strukturen sozialer Ungleichheit, sozialer Wandel und soziale Sicherung, </i><i>Sozialer Wandel, </i><i>Individualisierung und Entstrukturierung </i></p>
<p><b>Aufgabenar</b>t: Darstellen – Analysieren – Diskutieren</p>
<p><b>Aufgaben:</b></p>
<p>1. Stelle den demografischen Wandel dar und verdeutliche an zwei Beispielen, welchen Einfluss der Wandel der Familie auf die Bevölkerungsstruktur hat. (26 Punkte)</p>
<p>2. Analysiere den Text, indem du die Argumentation der Autorin zum Phänomen der späten Elternschaft als neues biographisches Muster im Hinblick auf Geschlechtsrollenwandel und Individualisierung herausarbeitest. (44 Punkte)</p>
<p>3. Erörtere die Frage, ob eine späte Elternschaft als Ergebnis einer Überforderung der Menschen (Z. 50) in der „Rushhour des Lebens“ (Z.44) oder als Ausdruck einer selbstbestimmten Lebensentscheidung gedeutet werden kann.</p>
<p><b>Materialgrundlage: </b><b>Thimm, Katja</b>: Oh Baby, in: Der Spiegel, 17 (2014), S.32-41 (gekürzt).</p>
<p><b>Zur Autorin:</b> Katja Thimm, studierte Politikwissenschaft, Romanistik und Neuere Geschichte. Sie war als Redakteurin beim Stern, beim NDR-Fernsehen und im Wissenschaftsressort des SPIEGEL tätig, seit 2009 ist sie Reporterin beim SPIEGEL.</p>
<p><strong>Text</strong>:</p>
<p><b>Oh, Baby!</b></p>
<p>Eine junge Mutter wollte Luise Helbach werden, von zwei, drei, auch vier Kindern träumte sie, von Trubel und Zusammenhalt unter Geschwistern. Es kam nicht dazu. Irgendwie habe das Leben ständig anderes gebracht, sagt die zupackend wirkende Frau. Eine Buchhändlerlehre, ein Studium, verschiedene Partner, Umzüge, berufliche Krisen &#8211; die Jahre seien nur so zusammengeschnurrt. Mit 44 Jahren nun ist sie selbständige Kulturberaterin und ihr Sohn, das einzige Kind, gerade mal zwei Jahre alt. […] Es ist eine wachsende Gruppe, lauter Paradebeispiele eines neuen biografischen Musters. „Späte Eltern&#8221; nennen Wissenschaftler die etablierten Frauen ab Mitte dreißig und ihre oft noch älteren Männer. […]. Nachwuchs ist, wenn überhaupt, für viele Menschen ein Projekt der zweiten Lebenshälfte. „Ein Megatrend&#8221;, urteilt Wolfgang Holzgreve, Professor für Frauenheilkunde und Ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum Bonn, „er wird in seiner Bedeutung noch vollkommen unterschätzt.&#8221; […]</p>
<p>Die Zahlen: Waren Frauen in Westdeutschland 1970 bei ihrer ersten Entbindung durchschnittlich 24 Jahre alt, sind sie heute 29, jene mit Studium sogar 33 Jahre; im Osten liegt der mittlere Wert bei 28 Jahren. Vor allem die Schar später Mütter wächst &#8211; und führt, wie Daten des Statistischen Bundesamts nahelegen, sogar zu einem Rückgang der hohen Kinderlosigkeit von Akademikerinnen. Während die Geburtenzahl bei den unter 30-Jährigen sinkt, steigt sie bei Frauen ab 40 seit Jahren an. […] Die Zahlen überraschen selbst Experten für Familienpolitik. Fortpflanzung im fortgeschrittenen Alter erschien lange nicht besonders relevant. […] Nun aber erfahren die Vernachlässigten zunehmend Aufmerksamkeit &#8211; auch als Musterexemplare „verantworteter Elternschaft&#8221;. […]</p>
<p>In Umfragen sehen 46 Prozent der unter 45-Jährigen eine abgeschlossene Berufsausbildung beider Partner als „unabdingbar&#8221; für eine Familiengründung an; 60 Prozent finden außerdem, dass mindestens ein Elternteil über eine gesicherte Arbeitsposition verfügen müsse. Doch zahlreiche junge Erwachsene sind noch mit Ende zwanzig wirtschaftlich von den eigenen Eltern abhängig; mehr als ein Drittel aller 25-jährigen Männer wohnt nach wie vor zu Hause. Studium, Einstieg in den Beruf, erste Karriereschritte, Festigung der Position, Kinder: Die typische deutsche Erfolgsbiografie ist linear und sieht unumkehrbare Experimente wie Elternschaft erst am Ende vor. Nur etwa fünf Prozent der Studenten sind Vater oder Mutter.</p>
<p>Mit wachsendem beruflichem Erfolg dann schleicht sich eine Kosten-Nutzen-Rechnung ins Leben: Männer kalkulieren das neue väterliche Rollenbild, das auch von ihnen Familienarbeit verlangt, Frauen die Dreifachbelastung aus Erwerbstätigkeit, Haushalt und Kinderbetreuung. Vor allem sie zahlen in der Regel mit Karriereknick und Einkommensverlust &#8211; als langfristige Festlegung vertragen sich Kinder nicht mit dem herrschenden Anspruch an Flexibilität und Mobilität. […]</p>
<p>Es sei eine „Rushhour des Lebens&#8221; entstanden, ein Lebensstau, den junge Erwachsene heute zu bewältigen hätten, urteilt der Soziologe Hans Bertram. Tatsächlich bleiben üblicherweise fünf bis sieben Jahre, um sich beruflich zu etablieren, eine stabile Partnerschaft aufzubauen und Kinder zu zeugen, bevor die Biologie beginnt, Grenzen zu setzen. Es sind Mammutaufgaben in einer Rekordzeit, die viele nicht erreichen &#8211; also verschieben sie die Kinderfrage. Politisch gesehen seien späte Eltern trotz all ihrer Vorzüge daher „Schlüsselfiguren einer überforderten Generation&#8221;, schließt Bertram, lauter Beweise für die widrige Ökonomisierung des Daseins. Entsprechend grundlegend sind die Reformvorschläge des Politikberaters. Finanzielle Anreize und ein Ausbau von Infrastruktur reichten nicht aus, argumentiert er. Dass Geld allein keine Kinder schafft, zeigen auch die jüngsten Prognosen, denen zufolge die Geburtenrate trotz Elterngeld, Krippen-Offensive und Ganztagsschulen nicht steigen wird. „Natürlich sind Ganztagsschulen unverzichtbar, die verlässlich bis in den späten Nachmittag hinein geöffnet haben und Eltern außerdem aus der Verantwortung für Nachhilfe und Hausaufgaben entlassen&#8221;, sagt Bertram. „Aber in erster Linie müssen wir unsere Ideen von Ausbildung und Arbeit überdenken.“ „Unser System aber ist so starr, dass wir Frauen einen Teil ihrer Kompetenzentwicklung nehmen, wenn sie sich zu früher Mutterschaft entschließen&#8221;, kritisiert auch der Bremer Soziologe Huinink. „Wir brauchen verlässliche Karriereaussichten in Teilzeitjobs. Qualifizierte Frauen müssen die Gewissheit haben, dass ihnen Führungskräftetrainings und Spitzenpositionen trotz Kindern offenstehen.&#8221; Dann, meint der Soziologe, würden sich viele wohl früher für eines entscheiden. Die Einsicht, dass die klassischen biografischen Muster nicht zukunftsträchtig sind, ist längst auch in die Politik eingezogen […]: Väter und Mütter sollen die Elternzeit flexibler handhaben können; bei Karrieren im Öffentlichen Dienst soll Kindererziehung positiv berücksichtigt werden, und das Elterngeld soll sich künftig 28 Monate lang ohne finanzielle Einbußen mit einer Teilzeitarbeit kombinieren lassen, um den Anschluss an das Berufsleben zu erleichtern.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klausur: Sozialer Wandel (LK Q1)</title>
		<link>https://dvpb-nw.de/klausur-sozialer-wandel-lk-q1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dvpb]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2017 21:02:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inhaltsfeld VI]]></category>
		<category><![CDATA[Klausuren]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftlicher Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialer Wandel]]></category>
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					<description><![CDATA[Thema: Welche Zukunftsperspektiven hat die Generation Z? Aufgaben Beschreiben Sie den sozialen Wandel der letzten Jahrzehnte in Deutschland anhand von zwei Bereichen. a) Analysieren Sie den Text hinsichtlich der Position des Autors zur  „Generation Z“. b) Arbeiten Sie zwei Aspekte der Individualisierungsthese nach Beck aus dem Text heraus. 3. Erörtern Sie die Zukunftsperspektiven der „Generation Z“  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Thema: <b><i>Welche Zukunftsperspektiven hat die Generation Z?</i></b></p>
<p><b>Aufgaben</b></p>
<ol>
<li>Beschreiben Sie den sozialen Wandel der letzten Jahrzehnte in Deutschland anhand von zwei Bereichen.</li>
<li>a) Analysieren Sie den Text hinsichtlich der Position des Autors zur  „Generation Z“.</li>
</ol>
<p style="padding-left:30px;">b) Arbeiten Sie zwei Aspekte der Individualisierungsthese nach Beck aus dem Text heraus.</p>
<p style="padding-left:30px;">3. Erörtern Sie die Zukunftsperspektiven der „Generation Z“ in der Arbeitswelt einer „digitalen Gesellschaft“ (Z.45f). Berücksichtigen Sie dabei zwei Chancen und zwei Risiken. Nehmen Sie abschließend kriterienorientiert Stellung zur Position des Autors.</p>
<p><b>Materialgrundlage: </b>Johann Stephanowitz: Uns eint die Panik; Zeit Online; 13. Juli 2016 (http://www.zeit.de/karriere/2016-07/generation-z-abitur-berufseinstieg-digitaler-wandel/)</p>
<p>Johann Stephanowitz machte 2016 Abitur in Berlin und sammelte erste journalistische Erfahrungen als Chefredakteur einer Schülerzeitung, beim Tagesspiegel, Politik Orange und im Vorstand der Jungen Presse Berlin. Er lebt in Berlin, studiert Kulturwirtschaft sowie Europäische Ethnologie und arbeitet als freier Journalist.</p>
<p><strong>Text:</strong></p>
<p>Die Welt steht uns offen, heißt es. Wir Abiturienten könnten beruflich doch alles machen, heißt es. Der Arbeitsmarkt gebe das her, heißt es. Fachkräfte seien rar und keine andere Generation sei so gut ausgebildet, technikaffin und weltoffen aufgewachsen wie wir. Generation Z werden wir genannt. [..] Die meisten von uns sind nur noch zwölf Jahre zu Schule gegangen. Wir sind mit Smartphones und sozialen Netzwerken aufgewachsen. Und waren oft das i-Tüpfelchen im Leben unserer Eltern, die oft wie Helikopter um uns kreisten. Jetzt verlassen wir die Schule und sollen raus in die große Welt, auf den Arbeitsmarkt. Und die vermeintliche Freiheit fühlt sich wenig befreiend an. Schon Monate vor dem Abschluss haben wir uns gegenseitig gefragt: &#8220;Und? Was machst du nach dem Abi?&#8221; Aber die meisten hatten keine Antwort darauf. Nicht zuletzt auch, weil der Arbeitsmarkt tief im digitalen Wandel steckt und Europa von einer Krise nach der nächsten erschüttert wird. Niemand weiß, ob Europa in dieser Form eine Zukunft haben wird, ob der Euro stabil bleiben wird oder welche Branche wirklich Zukunft hat. Eltern, Lehrer, ältere Geschwister – alle sind tief verunsichert und können uns keine Antwort darauf geben, was denn &#8220;ein sicheres Ding&#8221; sei. Schule – das war ein sicheres Ding mit verständlichen Regeln. Eine überschaubare Welt. Wir lernten, wie man Analysen von Goethe-Gedichten und Erörterungen romantischer Kunstmärchen schreibt. Wie man Geraden durch Kugeln schießt. Oder wie man lateinische Texte übersetzt und das Versmaß derselbigen bestimmt. Wir wussten: Wenn die Noten ausreichen, ist die Versetzung nicht gefährdet. Und wir lernten auch, dass es sich lohnen kann, sich reinzuhängen – weil man dann mit einer guten Note belohnt wird. All dieses überschaubare Wissen wird nun auf einem Stück Papier in Form einer Durchschnittsnote qualitativ für den Arbeitsmarkt erfasst. Ähnlich einem Lebensmittelsiegel, dass einem im Supermarkt die Qualität eines Produktes anzeigt. Und der Personaler steht dann vor dem Regal und grabbelt sich die Sachen mit dem besten Prädikat raus, während die mit dem schlechten in der Ecke vergammeln dürfen. Aber reicht ein Abitur-Gütesiegel wirklich, um in der realen, global vernetzten Arbeitswelt bestehen zu können oder überhaupt Fuß fassen zu können? [..] Das Konzept einer modernen Schule ist, dass man das Lernen lernt. Doch Fakt ist, dass die Schule einen nur wenig auf das Leben in einer digitalen Gesellschaft vorbereitet. Die Methoden des Unterrichtens haben sich nur wenig verändert. Und in Sachen Zukunftsorientierung haben die meisten weiterführenden Schulen wenig zu bieten. [..] Die naheliegende Antwort, die uns auch von Eltern und Lehrern eingebläut wird, lautet dann: Geh erst einmal studieren. [..] Und so streben wir an die Hochschulen und Universitäten. Die Statistik zeigt: Die Zahl der Abiturienten und Studienanfänger ist seit vielen Jahren steigend. Das führt in vielen Berufen und Branchen zu einer zunehmenden Akademisierung. Die Bildungsfernen und Schwachen gehen jetzt schon unter und landen oftmals in der Dauerarbeitslosigkeit, wie etwa in Spanien oder Griechenland. Und bei uns? Da studieren die meisten ein Fach, ohne sich dazu berufen zu fühlen. Da schließen Haupt- und Realschüler die Hochschulreife an, um bloß eine Chance zu haben. Da findet der Mittelstand keine Lehrlinge mehr für normale Ausbildungsberufe.  Hat man dann den Bachelor oder Master, sind viele schon Ende 20. Und dann? [..] Dann heißt es Klinken putzen und sich von einem mies bezahlten Praktikum zum nächsten zu hangeln. Jeder zweite neue Arbeitsvertrag ist nur befristet. Viele hängen die ersten Jahre im Job sowieso in Kettenbefristungen fest. [&#8230;] Und so werden viele von uns irgendwann zu scheinselbständigen Freelancern. Glaubt man Zukunftsforschern, ist das sowieso das Arbeitsmodell der Zukunft. Aber wirtschaftliche und soziale Sicherheit sieht anders aus.  Mit diesen Szenarien im Kopf entscheiden sich andere dann lieber gleich für den angepassten Weg des Selbstoptimierers, der sich in seinem Lebenslauf keinen Schnitzer erlauben will. [..] Die Vertreter dieser Gruppe büffeln für das Einser-Abitur, von dem es Jahr für Jahr immer mehr gibt. [..] Nicht wenige können aber irgendwann im späteren Leben nicht mehr – und brennen aus. [..] Ich glaube, dass es sich lohnt, sich nicht dem Selbstoptimierungswahn des Arbeitsmarktes hinzugeben, sondern anzupacken und mitzugestalten – und dafür materiell Abstriche zu machen. Denn, das ist richtig, meine Generation versteht unter Arbeit vor allem auch eine sinnvolle Tätigkeit. Wir sind nicht unpolitisch, auch wenn wir mit Smartphones und sozialen Netzwerken aufgewachsen sind. Wir sind vielleicht sogar politischer als andere Generationen vor uns. Wir setzen uns für Geflüchtete und gegen Rechtsextremismus, Sexismus und Xenophobie1 ein. Vielleicht liegt in diesem idealistischen Weg dann die große Freiheit, die uns versprochen wird. Denn wenn vor allem Unsicherheit unsere Zukunft bestimmt, sind auch alle Wege offen, uns unseren individuellen Weg zu bahnen. Und dabei die Welt ein Stückchen gerechter und vielleicht auch sicherer zu machen.</p>
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